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Historische Polentamühle in Bedizzole

Historische Mühle, alte, gute Maissorten und vieles mehr

Historische Polentamühle in Bedizzole

Heute: geschlossen

Liebevoll restauriert mahlt die alte Mühle beste Körner. Polentaliebhaber sollten unbedingt vorbei schauen, die Mühle von 1850 bestaunen und einen Vorrat mitnehmen. Wie so oft bei besonders liebevoll gepflegten Produkten: der Grieß schmeckt hervorragend und hat exzellente Kocheigenschaften. Auch deshalb, weil nach und nach in einzelnen Chargen frisch gemahlen wird und durch das Steinmahlwerk alle Inhaltsstoffe und der wertvolle Keim erhalten bleiben.

Stefano Ambrogio ist der Präsident einer kleinen, aber sehr aktiven Vereinigung. Zehn Mitglieder hat sie, einige davon sind Biobauern, andere bauen den Mais nebenher, eher als Hobby an. „Unsere Tätigkeit hier ist nicht in erster Linie zum Geldverdienen gedacht“, so Stefano, „wir machen es für unsere Region und zum Erhalt der alten Sorten, die hier seit Jahrhunderten gedeihen“. Quarantino heißt die wichtigste regionale Maissorte, dazu gesellen sich noch andere, die alle überhaupt nicht so aussehen, wie die „industriellen“. Unregelmäßig sind die Körner, teils gelb, teils kupferrot, urig anzusehen. „Auf den Feldern bauen wir immer zwei bis drei verschiedene Sorten an, damit die Qualität des Mehls konstant ist.“ Bewässert werden müssen die Maisfelder mit den alten Sorten übrigens nicht. Die Mühle liegt in Bedizzole am Fluss Chiese und wurde mit vereinten Kräften 2008 renoviert, jeden Sonntag ist geöffnet und man kann das hochgelobte Maismehl kaufen.

Grundrezept fürs Grundnahrungsmittel
Ohne Polenta geht in der Gardaseeküche gar nichts. Man findet sie als zartes Püree auf den Tellern von noblen Restaurants, rustikal gegrillt begleiten sie Fleisch, Fisch und Gemüse. Früher allerdings war Polenta Hauptmahlzeit – es gab sie fast täglich. Und sie bestand nicht nur aus Mais. Schon die Römer nannten den Brei aus allerlei Getreidesorten „Puls“, woher das Wort Polenta seinen Ursprung hat. Man nimmt 2 Liter Wasser auf 500 g Polentagries, etwas Salz und lässt den Gries ins kochende Wasser rieseln, wobei man mit einem Schneebesen so lange rührt, bis es nicht mehr geht. Dann wird der Brei ein Stunde bei kleiner Hitze gekocht und regelmäßig mit einem Holzlöffel umgerührt.
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