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Melchior Schedler Ausstellung

im Oberammergau Museum


Im April 2026 hat Bühnenbildner, Hörspielautor, Dramaturg, Theaterschriftsteller und Maler Melchior Schedler seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Mit der Ausstellung „Die verschlungenen Wege des Glücks" feiert das Oberammergau Museum von 22. Mai bis 13. September 2026 den Meister der ungezügelten Phantasie und zeigt eine Auswahl seiner Bilder, Zeichnungen und Objekte.

Der in Oberammergau geborene Allround-Künstler kann auf ein prall gefülltes Leben zurückblicken, aber vor allem schaut er weit voraus auf die Bilder, literarischen Werke und Kunstprojekte, die ihn aktuell beschäftigen und die künftig noch darauf warten, von ihm erschaffen zu werden.

Jahrzehntelang war er erfolgreich als Bühnenbildner im In- und Ausland tätig, als Dramaturg und Theaterkritiker, zudem war er Autor zahlreicher Bühnenstücke und preisgekrönter Hörspiele.

Melchior Schedler hat dem Museum einen großen Teil seiner Werke geschenkt, die nun – neben Objekten aus Privatbesitz – erstmalig öffentlich gezeigt werden. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem farbintensiv gemalten Werk, obwohl Melchior Schedler in seinem literarischen Schaffen gleichermaßen schöpferisch und produktiv ist – so poetisch wie wortmächtig.

Die Bilder und Objekte in surrealistischer Manier sind Augenschmaus und zugleich Füllhörner des Entdeckens: Alle dürfen daraus pflücken, lesen, erkennen, erdenken und erinnern, wie's beliebt. Und man kann Vieles daraus lesen und miteinander verknüpfen, wenn man die unzähligen Details und versteckten Motive und Zitate aus Mythologie, Kunst, Geschichte, Literatur und Theater entdeckt.

Die eigenen Assoziationen zuzulassen, ist die gebotene Empfehlung beim Besuch dieser Ausstellung!

25. Juni, 19 Uhr – Lesung in der Ausstellung
Mit Melchior Schedler und Einblicken in seine Poesie

21. Juli, 19 Uhr – Lesung in der Ausstellung
Mit Hans Jürgen Stockerl
Der bekannte Schauspieler und Sprecher liest u. a. aus den noch unveröffentlichten Romanen von Melchior Schedler.

13. September, 15 Uhr – Führung durch die Ausstellung
Mit Andrea Sorg, Kuratorin der Ausstellung
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